Newsletter

4.  Newsletter vom 04.05.2020

Liebe Gemeinde, liebe Freundinnen und Freunde der Lätaregemeinde,

 

wir erleben in diesen Wochen, wie die Natur zu neuem Leben erwacht. Überall grünt und blüht es, die Sonne scheint und die Vögel singen Gott ihr Lob. Wir können uns erfreuen an den Knospen und den Blüten. Die Strahlen der Sonne werden kräftiger und wärmen die Natur und uns. Mit dem satten Grün der Wiesen und den kräftigen Tönen der blühenden Tulpen kommt wieder Farbe in unser Leben. Nicht nur der Natur werden neue Lebensgeister eingehaucht, auch unsere Lebenskraft wird dadurch gestärkt. Das tut gut – gerade in dieser Zeit. Gott sei Dank!

 

Nach einem langen, kahlen Winter können wir in der aufblühenden Natur entdecken, wie stark die Kraft des Lebens ist, die wir Gott verdanken. Als Christinnen und Christen feiern wir im Frühling Ostern. Wir vergewissern uns dabei, dass das Leben stärker ist als Angst, Leid und Tod. Christus sagt uns zu: „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ (Joh 14,19). Im erneuten Erblühen der Natur sehen wir die österliche Botschaft der Auferstehung abgebildet.

 

Gott sagt „Ja“ zum Leben und zu seiner Schöpfung. Darauf können wir uns verlassen, was auch immer die Zukunft bringen mag. Sorgen und Ängste gehören zu unserem Leben dazu. Manchmal lähmen sie uns, ziehen unsere Energie auf sich. Das Vertrauen in Gott und seine Zusage zum Leben kann Mut machen, die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen anzugehen und uns selbst und anderen in Liebe zu begegnen. Und schließlich fordert uns Gottes Zusage auf, selbst „Ja“ zum Leben zu sagen, wie auch immer es sich verändert.

 

 

Aktuelle Informationen 

Um zur Ruhe zu kommen, zum persönlichen Gebet oder um eine Kerze anzuzünden, sind die Lätarekirche sowie die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche weiterhin täglich geöffnet.

 

Ab 10. Mai finden wieder Gottesdienste statt. Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen um 10 Uhr in der Lätarekirche zu feiern. In der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche finden derzeit noch keine Gottesdienste statt. Bitte beachten Sie, dass ein Mitfeiern nur mit Mund-Nase-Bedeckung möglich ist.

 

Unser Online-Angebot besteht weiterhin. Besuchen Sie gerne unsere Website www.neuperlach-evangelisch.de ― dort finden Sie auch alle Links zu den YouTube-Andachten sowie die Texte der Andachten zum Herunterladen in schriftlicher Form.

 

Das gesamte Team der Lätare-Gemeinde möchte Sie in dieser Zeit weiter unterstützen. Wir sind deshalb auch weiterhin für Sie da! 

Wir grüßen Sie sehr herzlich und wünschen Ihnen, dass Sie behütet durch diese Zeit kommen.

 

Ihre Pfarrer Klaus Gruzlewski, Paul Streidl, Vikarin Dr. Christiane Renner und das gesamte Team der Lätare-Gemeinde

 

3.  Newsletter vom 18.04.2020

Liebe Gemeinde, liebe Freundinnen und Freunde der Lätaregemeinde,

 

offensichtlich ist Deutschland nunmehr ein Land der Dichter und Lenker, also der Fahrrad- und Auto-Lenker sowie der Buchhandlungen — und kein Land der Denker mehr (oder gar der Gottes-Häuser). Denn die staatlichen Stellen gehen wohl davon aus, dass Kirchen, Synagogen und Moscheen stets so rabiat gefüllt sind, dass keinerlei Abstandsregeln möglich sind…

 

Wo wirklich Abstandsregeln schwer zu managen sind, das sind Friseursalons — unsere Haare aber wachsen und wachsen! Wer wissen will, was passieren könnte, wenn die Haare weiterhin wachsen und zusätzlich auf Alkohol verzichtet wird, der möge im Alten Testament im Buch der Richter so ab Kapitel 13 nachlesen: Simsons Haar waren lang, seine Kräfte groß und seine Liebe zu Delila auch, aber dann geriet die Sache aus dem Ruder...

 

Damit uns das nicht auch passiert, verzichten wir weiterhin auf Gruppentreffen und Sitzungen aller Art. Mittlerweile haben wir auch die Konfirmation absagen müssen. Und vor allem für unsere Seniorinnen und Senioren wird die Zeit bis zum nächsten Gruppentreffen allmählich wirklich lang.

Treffen können wir uns allerdings virtuell per Videokonferenz, Telefon oder über unsere Website (neuperlach-evangelisch.de), wo jeden Sonntag aktuelle und persönliche Gedanken und Impulse zu finden sind. Und wenn Sie — natürlich mit Abstand — zu den Öffnungszeiten ins Pfarramt kommen, können Sie neben freundlichen Worten weiterhin fleißig produzierte und kostenfreie Atemschutzmasken bekommen.

 

Ansonsten fahren wir weiterhin auf Sicht: Die Schule wird wahrscheinlich erst ab Mai wieder beginnen, die Friseure machen da hoffentlich auch wieder auf...

 

Wir freuen uns in diesen begegnungsarmen Zeiten auf E-Mails oder Anrufe und grüßen Sie mit dem Wochenspruch zum 1. Sonntag nach Ostern mit dem lateinischen Namen Quasimodogeniti: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“ (1 Petr 1,3)

 

Herzlichst,

Ihre Pfarrer Klaus Gruzlewski und Paul Streidl mit Vikarin Dr. Christiane Renner

 

2. Newsletter vom 09.04.2020

Liebe Gemeinde, liebe Freundinnen und Freunde der Lätaregemeinde,

 

wegen der Corona-Krise wird das diesjährige Osterfest ganz anders sein als all die anderen Osterfeste zuvor. Und weil wir eine ganze Menge Rückmeldungen auf unseren Newsletter vom 30.03. bekommen haben, melden wir uns auf diesem Weg gerne noch mal bei Ihnen, um in Zeiten der Kontaktbeschränkungen in Kontakt zu bleiben.

 

Allem voran wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben gesegnete Feiertage, an denen sich die wenigsten persönlich begegnen können. Das diesjährige Osterfest fordert uns heraus, das Wort „Begegnung“ neu verstehen zu lernen, so wie die Jünger Jesu dem Auferstandenen neu begegnet sind. Und manchmal haben sie wie die Emmausjünger (Lk 24) erst hinterher begriffen, wer ihnen Lebensfreude und Befreiung von der Last der Trauer geschenkt hat. Seien Sie also gespannt, wer und was Ihnen in nächster Zeit trotz „Social-distancing-Gebot“ alles begegnen wird…

Gewusst haben wir es schon lange, doch jetzt sind wir mittendrin in diesen außergewöhnlichen Festtagen ohne Gottesdienst, ohne große Familienfeiern, ohne Bewegungsfreiheit. Die äußere Unfreiheit in die innere Freiheit positiv zu übersetzen, das ist das Gebot dieser Stunde. Es gilt, die verlorene Seelenruhe zurückzugewinnen und unserem getriebenen Ich ein Stück Freiheit, Langsamkeit und Besinnlichkeit zu schenken.

 

Persönliche Gedanken und Impulse rund um das Osterfest finden Sie jetzt ganz aktuell unter der Rubrik „Videos“ auf unserer Website (www.neuperlach-evangelisch.de). Neben den vielen weiteren Angeboten in Internet und Fernsehen weisen wir Sie ganz besonders auf die Osternachtfeier mit unserem Landesbischof hin - im Bayerischen Rundfunk am 11.04. um 22.00 Uhr (siehe Anhang). Weiterhin sind wir Pfarrerinnen und Pfarrer auch an den Feiertagen täglich erreichbar unter der Telefonnummer des Pfarramts (122 28 07 30). Und weil die Nachfrage weiterhin anhält, können Sie selbstgenähte Atemschutzmasken kostenfrei zu den Öffnungszeiten im Pfarramt bekommen - und falls Sie noch Gummibänder übrig haben, gerne bei uns abgeben.

 

Bei all den Einschränkungen begleiten Sie unsere guten Wünsche. Lassen Sie uns gemeinsam beten für diejenigen, die krank geworden sind, die um einen lieben Menschen trauern oder die um ihre Existenz bangen müssen. Es ist schon so, wie Paulus im 1. Korintherbrief geschrieben hat: „Wenn Christus nicht auferstanden wäre, dann hätte weder unsere Verkündigung Sinn noch euer Glaube.“ (1 Kor 15,4) Daran können wir uns auch in der Krise festhalten. Uns wird zugesagt, dass die Auferstehung Jesu Christi von den Toten der Dreh- und Angelpunkt unseres Glaubens ist. In Glaube, Hoffnung und Liebe rufen wir Ihnen zu: „Christus ist auferstanden!“

 

Herzliche Ostergrüße,

Ihre Pfarrer Klaus Gruzlewski und Paul Streidl mit Vikarin Dr. Christiane Renner

 

1. Newsletter vom 17.03.2020

 Liebe Gemeinde, liebe FreundInnen der Lätarekirche,

 

die erste Woche der Ausgangsbeschränkungen in ganz Deutschland liegt hinter uns. Seit zwei Wochen entfallen fast alle kirchlichen Veranstaltungen. An den beiden vergangenen Sonntagen haben wir keine Gottesdienste in unseren Kirchen feiern können. Deshalb möchten wir auf diesem Weg in Kontakt mit Ihnen kommen und Sie darüber informieren, was trotzdem möglich ist:

 

Über die Gemeindebriefe (Einlegezettel), das Internet und die Schaukästen haben wir bereits informiert, dass jetzt täglich (auch am Wochenende) zwischen 10.00 und 12.00 Uhr eine Seelsorgerin oder ein Seelsorger unter der Pfarramtsnummer (089/ 122 28 07 30) für ein Gespräch telefonisch erreicht werden kann. Pfarrerin Brigitte Wein, Vikarin Dr. Christiane Renner und wir beiden Pfarrer haben uns aufgeteilt und kümmern uns darüber hinaus um mögliche Hilfsangebote.

 

Mittlerweile hat sich ein kleiner Kreis von Freiwilligen gebildet, die – vermittelt über das Pfarramt und unter Berücksichtigung der einzuhaltenden Hygienevorschriften – zum Beispiel Einkäufe und Besorgungen für Hilfsbedürftige übernehmen können. Wenn Sie selbst Unterstützung brauchen oder selbst zum Kreis von Freiwilligen gehören möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns! – Außerdem können Sie ebenfalls über das Pfarramt selbstgenähte Atemschutzmasken bekommen, wenn Sie zum Einkaufen oder Spazieren gehen.

Es freut uns wirklich sehr, wenn Sie neben der Familie auch zu Freunden und Bekannten in der Kirchengemeinde und darüber hinaus den Kontakt halten, vor allem auch zu denen, die jetzt allein sind. Aber halten Sie unbedingt untereinander Abstand und besuchen sich bitte nicht gegenseitig!

 

Ab nächsten Sonntag (Palmsonntag) wird dann auch unsere Homepage (www.neuperlach-evangelisch.de) nicht nur weitere Informationen, sondern auch Anregungen und Impulse für diese Zeit „ohne körperlich anwesende Gemeinde“ anbieten. In diesem Ausnahmezustand der Gefühle – zwischen Angst um sich selbst und andere und Frühlingsgefühlen beim Blick aus dem Fenster, zwischen erschütternden Fernsehbildern aus Italien und Spanien und einem gewissen Corona-Überdruss – möchten wir als PfarrerInnen das Wort Gottes weiter sagen, das uns trösten und ermutigen möchte. Sein Wort gilt auch und gerade jetzt: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2 Tim 1,7)

 

Auf alle Fälle bitte ich Sie ganz herzlich darum, dieses Schreiben weiterzuleiten an Gemeindeglieder und Interessierte, die wir auf diesem Weg vielleicht noch nicht erreicht haben Und da sich in der Corona-Krise die Dinge ständig ändern, bitten wir schon jetzt um Nachsicht, wenn einzelne  Informationen nicht mehr stimmen sollten.

 

Schließen möchten wir mit einem Gebet, das ein Kollege von uns in diesen Tagen formuliert hat:

Guter Gott, Ungewissheit und Angst erfüllen in diesen Tagen unsere Gedanken. Wir sind in Sorge. Wir sorgen uns um unsere Lieben. Wir vertrauen sie deiner Fürsorge an. Behüte und bewahre sie. Wir sorgen uns um das Zusammenleben in unserem Land. Wir schauen auf das, was kommen wird. Wir sind hilflos. Wir vertrauen die Kranken deiner Fürsorge an. Behüte und bewahre sie. Wir danken dir für alle, die in dieser Krise helfen. Wir danken dir für alle, die Kranke pflegen, Eingeschlossene versorgen und sich um das Wohl aller mühen. Behüte und leite sie. Du bist unsere Hilfe und Stärke. Behüte uns, bewahre uns und erbarme dich. Amen.

 

Herzliche Grüße,

Ihre Pfarrer Klaus Gruzlewski und Paul Streidl

 

 

 

 

 

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Juli 2020

Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.

1.Kön 19,7

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