TRAUUNG UND PARTNERSCHAFTSSEGNUNG

Bevor Sie zur Kirche kommen, sind Sie vor dem Standesbeamten durch Ihr Jawort ein Ehepaar geworden. Die kirchliche Trauung ist nicht einfach die feierlichere Wiederholung dessen.

 

Im Gottesdienst zur Eheschließung dürfen Sie sich beschenken lassen: Der Segen Gottes wird Ihnen zugesprochen.

 

Wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die zuständige Pfarrerin bzw. den zuständigen Pfarrer, um den Trautermin zu vereinbaren. Mindestens ein Vorbereitungsgespräch sollten sie gleich mit ausmachen. Das Traugespräch hat zwei Aufgaben: Zum einen bereiten die Brautleute gemeinsam mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin ihre Trauung vor. Es werden formale Aspekte geklärt und der Ablauf des Gottesdienstes, den die Brautleute aktiv mitgestalten können. Zum zweiten dient das Vorgespräch dazu, über die Bedeutung der christlichen Ehe und des christlichen Glaubens in der Partnerschaft nachzudenken. Da dies sehr persönliche Themen sind, ist es nicht ungewöhnlich, dass sich im Traugespräch ganz neue Seiten der Partnerin oder des Partners zeigen.

 

Bei evangelischen Trauungen muss mindestens ein Partner bzw. eine Partnerin der evangelischen Kirche angehören. Im Fall einer konfessionsverbindenden Partnerschaft (evangelisch/ katholisch) ist ein gemeinsamer Gottesdienst zur Trauung möglich – entweder in der evangelischen oder in der katholischen Kirche unter Mitwirkung der Geistlichen des jeweils anderen Konfession.

 

Nach evangelischem Verständnis wird die Ehe für ein ganzes Leben geschlossen. Dennoch können zwei Menschen in ihrer Ehe aneinander scheitern. Nach einem solchen Scheitern und einer Scheidung ist in der evangelischen Kirche eine erneute Trauung möglich. Voraussetzung dazu ist allerdings die Bereitschaft, im Traugespräch gemeinsam mit dem neuen Partner oder der neuen Partnerin die eigene Beteiligung am Konflikt zu reflektieren sowie die Gründe der Trennung aufzuarbeiten und Konsequenzen daraus zu ziehen.

Gerne begleiten wir auch Frauen oder Männer in homosexuellen Partnerschaften mit Seelsorge und Segen: Nach einem Beschluss der bayerischen Landeskirche vom November 1993 können homosexuelle Paare durch eine Pfarrerin oder einen Seelsorger im Rahmen der Seelsorge gesegnet werden. Diese Segnung ist allerdings keine öffentliche Trauung.

 

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Monatsspruch

Juli 2017

 

Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.
Phil 1,9 (L)

 

 

 

Veranstaltungen im Lutherjahr: 

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