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Taufe, Konfirmation,
Trauung und Bestattung -
Begleitung in allen Lebensphasen

Manches verändert ein Leben für immer. Die Geburt eines Kindes zum Beispiel. Wenn ein Jugendlicher beginnt, erwachsen zu werden, oder ein Erwachsener den christlichen Glauben für sich entdeckt. Wenn zwei Menschen eine Ehe oder Partnerschaft eingehen oder wenn ein Mensch stirbt, der Ihnen nahe steht. Was auch ist, Ihre Pfarrerin bzw. Ihr Pfarrer ist für Sie da und begleitet Sie in allen Lebensphasen durch Seelsorge und Gottesdienst.
Hier erhalten Sie einige praktische Informationen zu:

Taufe

Wenn Sie Ihr Kind oder sich selbst taufen lassen wollen, nehmen Sie bitte mit der zuständigen Pfarrerin bzw. dem zuständigen Pfarrer Kontakt auf und vereinbaren frühzeitig (wichtig!) einen Tauftermin sowie einen Termin für das Vorbereitungsgespräch. Am besten ist es, wenn Sie sich mindestens acht Wochen vor der Taufe an uns wenden. Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, daß Taufen in der Lätare-Gemeinde im Gottesdienst am Sonntagvormittag gefeiert werden.

Was Sie alles für eine Taufe benötigen:

  • mindestens eine Patin oder einen Paten (außer bei der Taufe eines Jugendlichen oder Erwachsenen). Die Patinnen und Paten können auch Mitglieder einer anderen christlichen Kirche sein, die der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen (AcK) angehört. Wer nicht Mitglied einer christlichen Kirche ist, kann das Patenamt nicht übernehmen.
  • eine Patenbescheinigung ist erforderlich, wenn der Pate oder die Patin nicht Mitglied der Lätare-Gemeinde ist. Sie erhalten sie in der jeweiligen Kirchengemeinde.
  • den Geburtsschein des Täuflings (meist im Familienstammbuch)
  • eine Taufkerze für den Täufling
  • ein Foto vom Täufling (möglichst 10 x 15 cm). Dieses Bild wird an der Tauferinnerungswand in der Kirche aufgehängt.
Ort der Taufe ist die Kirche Ihres Wohnortes. Andere Regelungen bedürfen der Zustimmung des jeweiligen Gemeindepfarrers.
Die Lätare-Gemeinde erhebt keine Gebühren für eine Taufe. Wir freuen uns aber über eine Spende im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zur Unterstützung unserer Arbeit.

Weitere Informationen zur Taufe finden Sie

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Konfirmation

In der Regel werden Jugendliche im Alter von 14 Jahren konfirmiert. Sie finden in der Lätare-Gemeinde jedes Jahr an Christi Himmelfahrt bzw. dem vorangehenden oder nachfolgenden Sonntag statt. Auf die Konfirmation bereitet ein knapp einjähriger Konfirmationskurs vor.

Soweit die Jugendlichen uns bekannt sind, werden sie von uns rechtzeitig angeschrieben und zu Konfirmandenkurs und Konfirmation eingeladen. Über Inhalte und Termine des Konfirmandenkurses informieren wir bei einem Info-Abend.

Die Anmeldung findet jeweils im Jahr vor der Konfirmation nach den Pfingstferien statt. Sollte ein Jugendlicher versehentlich keine Einladung zur Anmeldung erhalten haben, melden Sie sich bitte im Pfarramt.

Der Konfirmandenkurs beginnt vor den Sommerferien mit einem viertägigen "Konfi-Camp" außerhalb Münchens. Nach der Sommerpause findet die Gruppeneinteilung für den dann wöchentlich stattfindenden Konfirmationskurs (90 Minuten) statt. Im Verlauf des Kurses finden außerdem ein Gemeindepraktikum und ein Konfirmandenprojekt statt. Als Abschluss veranstaltet die evangelische Jugend für die Konfirmanden eine Übernachtungsaktion im Stephanszentrum.

Was alles für die Anmeldung zur Konfirmation erforderlich ist:

  • die Taufbescheinigung der Konfirmandin bzw. des Konfirmanden. Wenn er oder sie noch nicht getauft ist, findet die Taufe im Rahmen des Kurses bzw. der Konfirmation statt.
  • das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular sowie die unterschriebene Vereinbarung zur Teilnahme am Konfirmationskurs
  • der Teilnahmebeitrag für das Konfi-Camp, das Konfi-Projekt und das Unterrichtsmaterial. In sozialen Härtefällen kann dieser Beitrag teilweise oder ganz nachgelassen werden.
Weitere Informationen zur Konfirmation finden Sie
  • im Evangelischen Gesangbuch auf den Seiten 1395-1401. Dort gibt es auch Vorschläge für einen Taufspruch.
  • auf dieser Website bei den Glaubensinfos
  • im Internet in einem Themen-Special des Evangelischen Presseverbandes in Bayern und auf www.konfiweb.de, einer Website spezielle für Konfis und ihre Eltern.
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Trauung und Partnerschaftssegnung

Wenn Sie kirchlich heiraten möchten, wenden Sie sich bitte frühzeitig (wichtig!) an die zuständige Pfarrerin bzw. den zuständigen Pfarrer, um den Trautermin und das Vorbereitungsgespräch zu vereinbaren. Am besten ist es, wenn Sie sich mindestens acht Wochen vor der Trauung an uns wenden.

Bei evangelischen Trauungen muß mindestens ein Partner bzw. eine Partnerin der evangelischen Kirche angehören. Im Fall einer konfessionsverbindenden Partnerschaft (z.B. evangelisch / katholisch) ist ein gemeinsamer Gottesdienst beider Konfessionen zur Trauung möglich (z.B. evangelische Trauung mit katholischer Beteiligung oder umgekehrt). In diesem Fall sollten Sie aber sehr früh Kontakt mit beiden Kirchen aufnehmen. Ist ein Partner bzw. eine Partnerin nicht Kirchenmitglied oder gehört er bzw. sie einer anderen Religion an, so ist eine evangelische Trauung nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Nehmen Sie in diesem Fall bitte sehr frühzeitig mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer Kontakt auf, damit die erforderlichen Gespräche in Ruhe ohne Zeitdruck geführt werden können.

Die Ehe wird nach evangelischem Verständnis für ein ganzes Leben geschlossen. Dennoch können zwei Menschen in ihrer Ehe aneinander scheitern. Nach einem solchen Scheitern und einer Scheidung ist in der evangelischen Kirche eine erneute Trauung möglich. Vorraussetzung dazu ist die Bereitschaft, im Traugespräch gemeinsam mit dem neuen Partner oder der neuen Partnerin die eigene Beteiligung am Konflikt zu reflektieren sowie die Gründe der Trennung aufzuarbeiten und Konsequenzen daraus zu ziehen.

Die Trauung findet in der Kirche Ihrer Ortsgemeinde statt. Andere Regelungen bedürfen der Zustimmung der zuständigen Pfarrerin bzw. des zuständigen Pfarrers.

Was Sie zur Trauung in der Kirche nicht vergessen sollten:

  • Die standesamtliche Bestätigung der Eheschließung (bzw. das Familienstammbuch) muß vorliegen. Ohne diese Urkunde ist eine Trauung gesetzlich verboten.
  • die Eheringe

Die Lätare-Gemeinde erhebt keine Gebühren für eine Trauung. Wir freuen uns aber über eine Spende im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zur Unterstützung unserer Arbeit.

Weitere Informationen zur Trauung und zum christlichen Verständnis der Ehe finden Sie

Gerne begleiten wir auch Frauen oder Männer in homosexuellen Partnerschaften mit Seelsorge und Segen: Nach einem Beschluss der bayerischen Landeskirche vom November 1993 können homosexuelle Paare durch eine Pfarrerin oder einen Seelsorger im Rahmen der Seelsorge gesegnet werden. Diese Segnung ist keine öffentliche Trauung. Beauftragter für die Seelsorge im Dekanat München ist Pfarrer Peter Marincovic, Tel. (089) 320 43 74, e-mail: Peter.Marinkovic@extern.lrz-muenchen.de.

Weitere Informationen zur Diskussion um Homosexualität und Kirche finden Sie in einem Themen-Special des Evangelischen Presseverbandes in Bayern sowie bei der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e.V.

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Bestattung, Sterbe- und Trauerbegleitung

Wenn ein Leben zu Ende geht, ist der Schmerz und die Trauer groß. Wir begleiten Sie in Krankheit und im Angesicht des Todes durch:

  • seelsorgerliche Gespräche mit Betroffenen und Angehörigen
  • Krankensalbung
  • Hausabendmahl
  • Sterbebegleitung
  • Aussegnung (zu Hause oder im Krankenhaus)

Nach dem Tod eines Menschen, werden wir meistens durch das Beerdigungsinstitut informiert, noch bevor die Angehörigen sich bei uns melden. Wir rufen dann an und vereinbaren einen Termin für das Trauergespräch mit den Hinterbliebenen. Sie können uns aber auch gerne von sich aus anrufen. Dann können wir Ihnen auch ganz konkret bei anstehenden Fragen zur Bestattung behilflich sein, z.B. nach der Art der Bestattung, der Gestaltung der Trauerfeier und der musikalischen Umrahmung.

Wir begleiten Sie auch im Fall von Abgängen und Totgeburten.

Nach dem Trauergespräch findet die Trauerfeier oder Bestattung in der Regel auf einem der Münchner Friedhöfe statt.

Im Fall einer Feuerbestattung findet die Trauerfeier meist noch vor der Einäscherung und mit dem Sarg statt. Erst später folgt die Urnenbeisetzung, bei der wir Sie ebenfalls gerne begleiten, wenn Sie dies wünschen.

Für Angehörige gibt es in der Lätare-Gemeinde eine Gesprächsgruppe für Trauernde, die Sie in der Trauer begleitet und unterstützt. Sie findet an jedem ersten Mittwoch im Monat von 18 bis 20 Uhr im Lätarezentrum, Quiddestraße 15, statt und wird von Pfarrer Gerhard Rupprecht geleitet.

Am Ewigkeitssonntag (der Sonntag vor dem ersten Adventssonntag) laden wir alle Menschen, die im vergangenen Kirchenjahr einen Menschen verloren haben, zu einem Gedenk- und Abendmahlsgottesdienst ein. Dabei werden die Namen der Verstorbenen verlesen und zu ihrem Gedächtnis je eine Kerze entzündet.

Weitere Informationen zu Sterben, Tod und Bestattung finden Sie im Evangelischen Gesangbuch auf den Seiten 1427-1437.

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